PUBLICUS • Literaturspiegel • 2014.4

Jugendleiter/Baugesuch



Jugendleiter und Recht

von Horst Marburger
2014, 3. Auflage, 116 Seiten
14.80 EUR
ISBN 978-3-415-05117-1

Haftungsrisiken als Jugendleiter

»Als verantwortlicher Jugendleiter steht man immer mit einem Bein im Gefängnis.« So ein geflügeltes Wort. Das ist zwar etwas übertrieben, zeigt jedoch, wie viele Unsicherheiten im täglichen Umgang mit jungen Menschen in Gruppen und Vereinen bestehen. Hier hilft das Buch mit Rat und Beispiel.

Aufsichtspflicht

Die Aufsichtspflicht ist das entscheidende Thema im Verhältnis von Jugendleiter und betreuten Jugendlichen. Der Leitfaden geht hier ein auf
• Grundsätze und Umfang der Aufsichtspflicht des Jugendleiters
• mögliche Schadensersatzpflichten
• Haftungsfragen
• strafrechtliche Folgen einer Aufsichtspflichtverletzung

Versicherung, Jugendschutz

Darüber hinaus stellt der Autor eingehend die verschiedenen Möglichkeiten dar, sich als Veranstalter gegen die vielfältigen Risiken zu versichern, die sich bei Jugendfreizeiten und ähnlichen Unternehmungen ergeben können. Ein abschließendes Kapitel befasst sich mit dem Thema Jugendschutz. Erläutert sind hier zum einen das Jugendschutzgesetz, zum anderen wichtige Altersgrenzen.

Neu in der 3. Auflage

Neu aufgenommen wurden in diese Auflage Informationen für die Abhaltung eines vorgeschalteten Elternabends, insbesondere eine Einladung, eine Checkliste und eine Einverständniserklärung der Eltern für ihre Kinder.

Anschauliche Darstellung

Eingestreute Beispiele sowie verschiedene exemplarische Fälle lockern die Darstellung auf. Ein ausführliches Sachregister ermöglicht dem Leser den schnellen Zugriff auf die ihn interessierenden Fragen.

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Gemeinde und Baugesuch

von Henning Jäde, Ltd. Ministerialrat a.D.
2014, 5. Auflage, 216 Seiten
29.80 EUR
ISBN 978-3-415-05210-9

Was Gemeinden bei Baugesuchen beachten müssen

Der Verfasser behandelt fundiert die Möglichkeiten der Gemeinde, auf konkrete Bauvorhaben, die sich planungsrelevant auswirken können, so zu reagieren, dass keine unerwünschten Folgen auftreten. Er geht auf alle Probleme ein, mit denen die zuständigen Personen und Gremien konfrontiert werden. Dazu zählen u.a.

• die mögliche Identität von Gemeinde und Baugenehmigungsbehörde,
• der Beginn der Einvernehmensfrist,
• die Einvernehmensfiktion nach Fristablauf,
• das Nachschieben einer Veränderungssperre.

Wie Gemeinden im Verfahren handeln sollten

Ebenso differenziert sind die Ausführungen zur verfahrensrechtlichen Stellung der Gemeinde im Baugenehmigungs-, im Anzeige- bzw. im Genehmigungsfreistellungsverfahren. Hinweise zum Rechtsschutz sowie zu Haftungs- und Entschädigungsfragen runden die einzelnen Kapitel ab.

Wie sich die aktuelle Rechtspechung auswirkt

Die 5. Auflage befasst sich insbesondere mit den zahlreichen Folgeproblemen, die sich aus der neueren Rechtsprechung des BGH zur Amtshaftung bei rechtswidrig verweigertem gemeindlichem Einvernehmen ergeben haben. Vertieft behandelt werden auch die schwierigen, höchstrichterlich noch nicht geklärten Fragen der – 2013 novellierten – Regelungen über die Sicherung der Planung von Konzentrationszonen.

Vom Experten für Profis

Für Mitarbeiter der Kommunalverwaltungen und der Bauaufsichtsbehörden sowie Verwaltungsrichter und Rechtsanwälte steht damit wieder ein hervorragendes, kompetentes Praxiswerk zur Verfügung.

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