PUBLICUS • Literaturspiegel • 2011.12

Politische Parteien | Europa




Vorschriftensammlung Europarecht

hrsg. von Professor Manfred Matjeka M.A., Dozent an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen, Ludwigsburg, Cornelius Peetz, Hauptamtlicher Fachhochschullehrer an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern, Hof, und Dr. Christian Welz, Forschungsleiter, Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen, Dublin
2010, 6. Auflage, 1055 Seiten
27.50 EUR, 26.00 EUR, 24.00 EUR, 22.00 EUR
ISBN 978-3-415-04124-0

Die Neuauflage bietet eine umfassende Auswahl relevanter Vorschriften des primären und sekundären Unionsrechts in der Fassung des am 1. Dezember 2009 in Kraft getretenen Vertrags von Lissabon. Besonderen Wert haben die Herausgeber auf die Auswahl und Aktualität der Verordnungen und Richtlinien gelegt. Die 6. Auflage setzt dabei die Schwerpunkte in den Bereichen »Arbeit und Soziales«, »Umwelt« sowie »Zivilrecht und Verbraucherschutz«.

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Politische Parteien im Wandel

Politische Parteien im Wandel

Ihre Entwicklung zu wettbewerbsbeschränkenden Staatsparteien – und was daraus folgt

Hans Herbert von Arnim, entpflichteter Universitätsprofessor an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer und Mitglied des dortigen Forschungsinstituts
2011, 94 Seiten – 18,-
ISBN 978-3-428-13734-3
Duncker & Humblot GmbH


Die politischen Parteien haben, von der Öffentlichkeit fast unbemerkt, einen grundlegenden Wandel erfahren. Sie entwickeln sich allmählich von den Bürgern weg zu regelrechten Staatsparteien. Die grundsätzliche Berechtigung von Fraktionsfinanzierung und Abgeordnetenassistenz wird dabei keineswegs in Frage gestellt. Es geht nicht um das Ob, sondern um das Wie, um das Wieviel und Wofür. Das zentrale Problem der ganzen Entwicklung ist die mangelnde Kontrolle bei gleichzeitig leichter Verfügbarkeit der Mittel und großer Versuchung zum Missbrauch.

Das handliche Buch stellt das Thema in den größeren Zusammenhang der politikwissenschaftlichen Forschungen über Parteienwandel, unterzieht es einer sorgfältigen juristischen Wertung und zeigt die Klagemöglichkeiten für entmündigte Bürger und diskriminierte Parteien auf.